Willkommen ...


Wie kommt jemand auf die Idee sich


zu nennen 😕😕😆😆

Diese und Àhnliche Fragen werden mir oft gestellt!


Antworten auf all diese Fragen

und

meine persönlichen BeweggrĂŒnde fĂŒr die "Selbstverleihung" dieses Titels gibt's hier .....



📌 Nicknames, Begleiter seit meiner Jugendzeit!

Ich kann mich nicht erinnern, irgend wann einmal keinen Spitznamen verliehen bekommen zu haben. Spitznamen handelt man sich im Allgemeinen durch sein Verhalten im tĂ€glichen Leben, in der Arbeit oder beim Sport ein. Egal ob man sie passend oder eher abwertend findet,   manchmal wird man das GefĂŒhl nicht los eher   durch seinen Nickname erkannt zu werden, als durch seinem eigentlichen, offiziellen Namen. Zumindest ist das bei mir der Fall.

Wenn sich alle möglichen und unmöglichen Menschen das Recht herausnehmen mich mit diversen passenden und unpassenden Spitznamen zu bedenken, dann habe ich wohl auch das Recht, es selber ebenfalls zu tun.


📌 Mein Nickname muss aussagekrĂ€ftig sein!

Ohne lange nachzudenken kam mir "ParkinsonRider" in den Sinn. Ja, damit kann ich mich identifizieren, das passt perfekt und dazu stehe ich auch.

Einige dieser typischen Parkinson Symptome machen es mir unmöglich so zu agieren, wie noch vor einigen Jahren als gesunder Mensch. Sportarten, wie Snowboarden, Windsurfen oder Höhlenforschen gehören daher der Vergangenheit an. Obwohl ich diese TĂ€tigkeiten wirklich gerne ausĂŒbte und dabei auch großen Spaß hatte, vermisse ich sie nicht.

Aber aufgrund der Krankheit eventuell nicht mehr mit dem Mountainbike fahren zu können, das hĂ€tte mich wohl sehr schwer getroffen. Daher war ich ĂŒberglĂŒcklich feststellten zu können, dass die Mountainbikerei samt der Parkinsonerkrankung noch immer ganz gut funktioniert, zwar mit einigen EinschrĂ€nkungen, aber zum  GlĂŒck noch immer so, dass ich am Ende eines Tages zufrieden sein und mich aufs nĂ€chste Mal  freuen kann!

Aktuell scheine ich in Österreich der einzige Parkinson Patient zu sein, der mit seinem Downhill Bike auf diversen Waldwegen und Trails unterwegs ist. Ohne mich damit beweihrĂ€uchern zu wollen, sind das fĂŒr mich persönlich genĂŒgend GrĂŒnde, mich "ParkinsonRider" zu nennen! Na ja, wenn’s zu einer betriebsbedingten Zwangspause kommt, was leider bereits der Fall war, bleibe ich trotzdem der "ParkinsonRider", denn zumindest reite ich dann auf meiner Krankheit herum und arbeite daran wieder aufs Bike zu können …. 


☹️ Ein Nickname wird zum Aufreger!

FĂŒr mich persönlich ist "ParkinsonRider" absolut wertfrei. Dieser Nickname bezieht sich ausschließlich auf meine Person und meine Vorlieben in Verbindung mit allen Parkinsonschen Macken.

Wie sollte es anders sein, kaum tauchte dieser Nickname offiziell in diversen Social Media Plattformen und im Titel meiner Homepage auf, erhoben sich auch gleich die ersten Moralapostel, um mir ihre Kampfansage zu machen. Das wĂ€re entwĂŒrdigend und abwertend  allen anderen Parkinson Patienten gegenĂŒber, und so weiter und so fort … 😟

Kurzfristig wurde mir auf Veranlassung eines  dieser Moralapostel sogar der Zugang zu meinem Facebook Account gesperrt, weil die Bezeichnung "ParkinsonRider" ein Verstoß gegen die Facebook Regeln sein 👎😡


😎 Wir leben in einem freien, demokratischen Land!

All jene, die meinen, mein Nickname wĂ€re eine Beleidigung fĂŒr alle Parkinson Patienten oder gar GotteslĂ€sterung, beziehungsweise Blasphemie (in eingen Kommentaren zu meinen Postings im alten BLog vor 2019, war davon zu lesen) mögen sich diese Meinung beibehalten, denn das ist ihr gutes, demokratisches Recht. Ich fĂŒr meinen Teil erkenne in meinem Nickname weder Parkinson Patienten Beleidigungungen noch Blasphemie. Aus diesem Grund werden derartige Kommentare von mir ganz demokratisch NICHT mehr veröffentlicht. Ich werde solche Kommentare ab sofort nicht mehr beantworten oder mich gar rechtfertigen, da es nichts zu rechtfertigen gibt. Der ParkinsonRider gehört zu meinem neuen Lebensabschnitt und wem's nicht passen sollte - na ja, was soll ich sagen?  đŸšœ Schön, wenn ihr sonst keine Probleme habt đŸ‘» .....


😇😇😇 Fazit!

Wie auch immer, ich habe beschlossen mich zu deklarieren und offen zu zeigen, dass ich an dieser Krankheit leide. So wie es aussieht war's wohl eine gute Entscheidung, denn dadurch erfĂ€hrt jeder halbwegs aufmerksame Mensch was mit mir los ist, ohne mich direkt danach fragen zu mĂŒssen, was den meisten Mitmenschen doch etwas peinlich wĂ€re. Wer traut sich schon einen durch die Gegend wackelnden Menschen zu fragen ob er besoffen oder auf Drogen sei?! 

Zumindest beim Sport scheinen gesunde Gleichgesinnte dadurch einen zwangloseren Zugang zu diesem Typen, der irgendwie doch anders tickt, zu bekommen …..


In diesem Sinn

Ride on 

wurscht obs’t zitterst, stotterst oder humpelst, Spaß soll’s machen …

Euer ParkinsonRider®️
aka Andy Bigler





und wer sich jetzt so richtig auslassen will, also seine persönliche Meinung kund tun möchte (ohne wĂŒste Beschimpfungen und Beleidigungen), egal ob Betroffene / Betroffener oder Angehörige / Angehöriger, der folgt diesem Link ..... zum Forum ⇨⇨⇨ (voraussichtlich ab Mitte Mai 2019 aktiviert)

Kommentare

Anonym hat gesagt…
GeschÀtzter Blogger!

Ich hab all Ihre Blog EintrĂ€ge auf GenĂŒsslichen Gedanken gelesen und so war es mir auch möglich feststellen, dass sie ein eher loses Mundwerk haben. Trotz allem waren ihre Artikel immer sehr aussagekrĂ€ftig und ich konnte nicht anders, als sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge, lesen.

Ich bin von ihrer Ausdrucksweise und der Darstellungen mancher Dinge nicht immer begeistert. Jetzt zu lesen, dass sie an Morbus Parkinson erkrankt sind, tut mir ehrlich leid. Es stimmt mich aber auch nachdenklich, weil ich Ihren Umgang mit der gesamten Situation nicht ernsthaft nachvollziehen kann und fĂŒr mich persönlich obendrein alles auch noch ein wenig befremdlich ist .

Da ich sie nicht persönlich kenne kann ich auch nicht sagen ob Sarkasmus und Selbstironie zu ihren persönlichen Eigenschaften zÀhlen oder ob es sich dabei nur ein Marketing Werkzeug handelt, welches sie im Berufsleben perfekt einsetzten.

Sie scheinen auch medial keinerlei Scheu zu haben, denn sie berichten in so ziemlich allen sozialen Netzwerken ĂŒber ihre Krankheit, den damit verbundenen Ängsten und EinschrĂ€nkungen, was eher als Ausnahmne zu sehen ist, weil sich wohl die wenigsten Menschen unverblĂŒmt outen wĂŒrden und schon gar nicht ganz offen ĂŒber ihre Probleme sprechen wĂŒrden.

Fortsezung im nÀchsten Posting.......
Anonym hat gesagt…
..... Fortsetzung
ZurĂŒckhaltung scheint nicht ihr Ding zu sein und es hat Ihnen bisher auch immer Erfolge eingebracht. Womit ich ĂŒberhaupt nicht zurecht komme ist die Darstellung ihres „neuen Lebens mit Parkinson“, wie sie es selbst bezeichnen.

Ich habe mir alles was sie zum Thema Parkinson veröffentlicht haben sorgfĂ€ltig durchgelesen. Dabei stand immer wieder ein und die selbe Frage im Raum, „meint er das, was er da schreibt auch wirklich ernst oder kommt wieder einmal nur diese Marketingfaktor zur Geltung?“

Sie schreiben ganz unverfroren dass Sie mehr oder weniger vom Arbeitsmarkt entfernt wurden, weil Sie arbeitstechnisch betrachtet nicht mehr zu gebrauchen sind und sie deshalb in den vorzeitigen Ruhestand befördert wurden. Weiters schreiben Sie auch, dass sie es in der Zwischenzeit verstehen nicht aus WillkĂŒr vom Arbeitsmarkt entfernt worden zu sein, sondern weil es wirklich nicht mehr geht und Sie den Zustand der ArbeitsunfĂ€higkeit anfĂ€nglich nur sehr widerwillig akzeptierten, aber sich jetzt bereits damit abgefunden hĂ€tten, weil es die krankheitsbedingten EinschrĂ€nkungen leider nicht zuließen, einer Arbeit im ĂŒblichen Sinn nachzukommen. DafĂŒr muss und möchte ich Ihnen meine aufrichtige Bewunderung aussprechen, allerdings mit einem großen ABER!

Jetzt, wo sie sich entschlossen haben nicht mehr ĂŒber GenĂŒsse zu berichten, ist es eben das Leben als Pensionist mit Parkinson, als „PARKINSIONIST“, Wie sie es selbst bezeichnen. Es ist auch ihr gutes Recht darĂŒber zu berichten. Es sollte Sie auch niemand daran hindern mit Sarkasmus und Selbstironie darĂŒber zu schreiben. Weshalb ach nicht, wenn Sie sich dadurch von so manchem Seelendruck befreien können, ABER …

ABER: Ihr neues Privatleben widerspricht dem vorzeitigen Ruhestand wegen ArbeitsunfĂ€higkeit. Einerseits klagen sie ĂŒber massive EinschrĂ€nkungen, die ihnen zu schaffen machen und auf der anderen Seite posten sie Videos von AusflĂŒgen mit dem Fahrrad, die so manch gesunder Mensch nicht bewĂ€ltigen wĂŒrde.

Also was nun? Ihre krankheitsbedingten EinschrĂ€nkungen setzen Ihnen derart massiv zu, dass Sie von unserem Sozialsystem ausgemustert werden (wie Sie es persönliches bezeichnen), aber fĂŒr die AusĂŒbung extrem anstrengender sportlicher TĂ€tigkeiten scheinen sie noch genĂŒgend Kraftreserven und Energien aufbringen zu können und krankheitsbedingte EinschrĂ€nkungen scheint es dabei auch keine zu geben.

Ich kann verstehen wenn Ihnen meine Aussagen nicht gefallen, aber als arbeitender Mensch, der altersbedingt bereits ebenso seine Wehwehchen hat und trotz allem noch einige Jahre Berufsleben hinter sich bringen muss, kann ich gar nicht anders als mir die Frage zu stellen ob unser Sozialsystem in manchen FÀllen nicht zu gnÀdig agiert.

Bitte fĂŒhlen Sie sich nicht als Einzelperson von mir angegriffen, aber haben Sie sich schon einmal ĂŒberlegt, ob sie nicht doch zumindest wieder Teilzeit arbeiten könnten? Ich meine, wenn sie noch immer die FĂ€higkeit besitzen derart anstrengende Sportarten auszuĂŒben, dann sollte diese Kraft doch auch reichen um noch einige JĂ€hrchen zu arbeiten, oder nicht?

Wie gesagt, ich will Sie mit meinen Worten keinesfalls persönlich angreifen, aber mit Ihrem Lebensstil, der aus meiner persönliche Sichtweise dem eines krankheitsbedingten FrĂŒhpensionisten absolut nicht entspricht, fĂŒhle ich mich bestĂ€rkt unser Sozialsystem bezĂŒglich krankheitsbedingter FrĂŒhpensionierungen in Frage zu stellen.

Ihrer Stellungnahme wĂŒrde mich wirklich sehr interessieren - und nochmals, keine meiner Aussagen soll Sie persönlich angreifen!


in der Hoffnung auf baldige Antwort ihrerseits verbleibe ich

mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Anonymus
Anonym hat gesagt…
Lieber Anonymus!

Ich wĂŒrde mich persönlich angegriffen fĂŒhlen "Anonymus", da die Infragestellung der ArbeitunfĂ€higkeit ohne Kenntnis des Krankeitsbildes, Sie die KrankheitsarbeitsunfĂ€higkeit beurteilen! (..Hochs und Tiefs...)

Ich glaube, Sie sollten sich die Frage stellen, wenn Sie an Parkinson leiden und sich bei einem Arbeitgeber vorstellen
und diesen ĂŒber Ihre Krankheit informieren, sowie aus diesem Grund immer wieder ausfallen, welcher Arbeitgeber Sie auch auf Teilzeit einstellen wĂŒrde...

Parkinsonrider genieße die Adrinalin-Zeit, Auszeit auf dem Bike!
"Ride on"
Andy Bigler hat gesagt…
Liebe(r) Anonym!

Auch meine Antwort ist mehrteilig!

Antwort vom ParkinsonRider - Teil 1:

Genauso wenig wie ich nicht verstehe was es mit der Aussage, ich soll mich nicht angegriffen fĂŒhlen, wo ich doch direkt angesprochen werde, gelingt es mir auch nicht eine passende Anrede fĂŒr "Anonym Kommentarschreiber" zu finden. Kommt der Kommentar von einem weiblichen oder mĂ€nnlichen MitbĂŒrger, wem kann ich antworten, interessiert sich dieser Mensch fĂŒr das was ich tu oder soll ich nur eine auf meinen Deckel kriegen, zur anonymen Frustentladung?

Wer sein Leben öffentlich darstellt, so wie ich, ist sich (hoffentlich) im Klaren darĂŒber, dass zumindest ein paar Menschen dazu etwas sagen möchten. Es wird ihr oder ihm auch klar sein, dass sie oder er nicht nur Zuspruch bekommen wird.

Mir ist das alles klar und ich hab ehrlich NULL Problem Kritik entgegen zu nehmen, egal ob sie pro oder kontra ausfÀllt! Womit ich weniger gut umgehen kann, ist AnonymitÀt, die nichts mehr mit Selbstschutz zu tun hat, sondern vielmehr dazu verwendet wird, unerkannt auszuteilen.

Ich denke, wenn negative Kritik an jemanden gerichtet wird, dann könnte das schreibende Wesen zumindest seinen Namen anfĂŒhren. Wer das auf auf keinen Fall öffentlich tun will, hat trotzdem mein volles VerstĂ€ndnis, da eben nicht alle Menschen die sprichwörtlichen Eier in der Hose haben, um ihre Meinung öffentlich kund zu tun! Aus diesem Grund gibt's ja auch die Möglichkeit einen Kommentar direkt an mich zu senden!

Also Anonym, hier ein paar öffentliche Antworten von mir persönlich und zu hundert Prozent öffentlich! Schließlich hab ich kein Problem damit zu dem zu stehen, was ich tu und sag, samt aller Konsequenzen:

Fortsetzung siehe "Antwort vom ParkinsonRider - Teil 2" …
Andy Bigler hat gesagt…
Antwort vom ParkinsonRider - Teil 2:

1.) Klingt komisch, ist aber so!

Anonyms Fragen und Aussagen bezĂŒglich meiner "Arbeits(un)fĂ€higkeit vs. Arbeitswilligkeit" sehe ich NICHT als Angriff auf mich, sondern viel mehr als berechtigte Frage an mich.

Falls das jetzt jemand nicht verstehen sollte, dann erlaube ich mir einen Ausspruch meiner Mutter zu bringen, der da lautete „das kann sich ja niemand vorstellen“. Mit diesem Spruch ging sie mir furchtbar auf die Nerven, aber seit einiger Zeit verstehe ich was damit gemeint war. Ich wusste zwar, dass sie unter sehr starken Schmerzen zu leiden hatte, aber wie sich die anfĂŒhlen und wie das fĂŒr sie gewesen sein muss, das konnte ich mir tatsĂ€chlich nicht vorstellen, weil ich zum GlĂŒck von dieser Krankheit nicht befallen war.

Aber was hat Mutters Sager jetzt mit meinem VerstĂ€ndnis fĂŒr Anonyms Aussagen und Fragen zu tun?

Ganz einfach, offensichtlich ist Anonym selbst nicht an Parkinson erkrankt und in Anonyms Verwandtschaft scheint ebenfalls niemand daran erkrankt zu sein, denn Anonym kann sich nicht vorstellen, was Parkinson bewirkt, beziehungsweise was einem Patienten damit noch möglich ist oder eben nicht. Sogar ich selbst hatte in jener Zeit, wo mich Parkinson noch nicht fest im Griff hatte, genauso so wenig Ahnung von all den Auswirkungen und EinschrĂ€nkungen mit denen ein Patient zu leben hat. Ich selbst war bis vor knapp einem Jahr noch immer davon ĂŒberzeugt, dass ich zumindest wieder regelmĂ€ĂŸig meiner Schreiberei als Genuss Autor aufnehmen könnte, daher fĂŒhle ich mich nicht angegriffen oder gar beschimpft wenn Anonym meint ich könnte doch zumindest wieder Teilzeit arbeiten.

Fortsetzung siehe "Antwort vom ParkinsonRider - Teil 3" …
Andy Bigler hat gesagt…
Antwort vom ParkinsonRider - Teil 3:

In der Zwischenzeit verstehe ich Parkinson und seine Auswirkungen leider ziemlich gut. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich mich fĂŒr irgendetwas rechtfertigen will oder gar muss!

Ich möchte abschließend nur noch betonen, dass man durch Parkinson tatsĂ€chlich relativ viel seiner bisherigen LebensqualitĂ€t verliert. Aber ein Mensch wie ich gibt sich nicht so leicht geschlagen, daher habe ich nach etwas gesucht, was mir vor der diagnostizierten Erkrankung Spaß gemacht hat und sich jetzt eventuell auch noch bewerkstelligen lĂ€sst.

Von medizinischer Seite heißt es immer wieder, viel Bewegung im Freien ist genau das was der Patient fĂŒr sich selbst tun kann, um sich halbwegs wohl zu fĂŒhlen. Da ich seit meiner Kindheit ein Bewegungsmensch war, versuche ich auch jetzt noch so viel wie möglich angepassten Sport zu betreiben.

Leider geht nicht mehr alles was ich frĂŒher gemacht habe, aber Mountainbiken in angepasster Form an meinen krankheitsbedingten Zustand, funktioniert noch ganz gut, wenn auch nicht immer. Aber wenn’s funktioniert, dann ist diese ganze Parkinson Scheiße fĂŒr lĂ€ngere Zeit vergessen und ich kann sogar wieder lachen und mich freuen.

Solche Freudentage verewige ich dann mit Fotos und Videomaterial, aber nicht zur Selbstverherrlichung, sondern viel mehr als Beweis dafĂŒr, dass es auch mit einer neurodegenerativen Krankheit möglich ist, Tage mit einer gehörigen Portion Lebensfreude zu genießen und dabei auch noch Dinge zu bewerkstelligen, die man nicht fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Jene Tage, an denen es beim Versuch des Gas gebens bleibt, weil halt nix geht, sollte man abhaken und vergessen. Daher sehe ich absolut keinen Sinn darin von weniger guten Tagen Bilder oder Videos zu posten.

Ich mag zwar ein Spinner mit unkonventioneller Lebenseinstellung sein, aber ich bin mit Sicherheit kein Arschloch, daher wĂŒnsche ich allen Personen, die meine Geschichte kennen und auch all jenen, die sie nicht kennen, sich niemals vorstellen zu können, wie das mit dem parkinsonschen Leben so ist.

Wer‘s etwas genauer wissen will, weshalb einiges nicht mehr funktioniert und manches schon noch, der liest einfach meine Blog EintrĂ€ge, die ich selbstverstĂ€ndlich machen werde, wann immer die parkinsonschen Macken mir das erlauben.

Ich hoffe, Anonym’s Fragen mit meinem Statement beantwortet zu haben und freue mich beim nĂ€chsten Posting eventuell zu erfahren, dass Anonym eine Person mit Namen ist ….

Andy aka ParkinsonRider Bigler
Danke, ich bemĂŒhe mich, auch wenn's gerade mal wieder weniger super geht. Aber der "Konarator" wird seit ein paar Tagen von mir serviciert und wenn der wieder einsatzfĂ€hig ist, dann bin ich auch wieder bereit! Das nehm ich mir vor und so wird's auch sein .....

Nur wer wirklich aufgibt ist im Arsch daheim und ich geb maximal einen Brief auf, aber nicht mich selbst!

Liebe GrĂŒĂŸe Andy