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Three Years After …

Allseits bekannt, auf gut österreichisch also ein alter Hut …
Vor drei Jahren, am 18. Mai 2016, wurde mit einem sogenannten DAT-Scan meine Verdacht an Morbus Parkinson erkrankt zu sein, quasi mit Brief und Siegel bestätigt.
Meine erste Reaktion damals - halb so wild …
Ich bin aufgrund meines bereits jahrelang gehegten Verdachts nicht aus allen Wolken gefallen und sagte mir, besser Parkinson als irgendeine andere, nicht heilbare Krankheit, die vielleicht auch noch schwer behandelbar ist.  Was soll’s - ein wenig zittern, hie und da etwas steife Muskeln, vielleicht nicht immer ganz lustig, aber es gibt Schlimmeres. Außerdem wurde mir mehrfach bestätigt, Parkinson sei zwar und nicht heilbar, aber in jedem Fall kein Todesurteil  und außerdem sehr gut behandelbar.
Meine Zukunftsvorstellung damals …
Täglich ein paar Pulverchen und mir wird’s wieder besser gehen. Meinem Tatendrang stand also nichts mehr im Weg, selbstverständlich mit ein paar Einschränkungen, aber die würden nicht weiter stören.
Un…

Neue Medikation - berechtigte Hoffnung auf verbesserte Lebensqualität 🍀👍

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Kurzes Resume
Wer sich die Zusammenfassung meines "alten Parkinson Tagebuchs" durchgelesen hat, wird sich erinnern, dass ich sei August 2017 ein ewiges Auf und Ab erleben durfte 😒😒
Irgendwie, passte die Medikamenteneinstellung überhaupt nicht mehr, das Zeug präsentierte sich als ziemlich wirkungslos in Bezug auf die Parkinsonschen Auswirkungen! Mental zerstörerisch. Aus dem ParkinsonRider wurde ein eher jämmerliches "Gaugermanderl" mit ausgeprägter Motivationslosigkeit, Versagensängsten und bedingt dadurch wurde ich auch noch ziemlich  menschenscheu 😞😔
Ich war nicht nur sehr oft völlig bewegungseingeschränkt, auch mein psychischer Zustand wurde immer schlechter. Depressionen und Ängste  bald nicht mehr gehen zu können waren an der Tagesordnung und ich war der Verzweiflung ziemlich nahe 😓💣
Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich weiß nicht wo ich heute ohne die Hilfe meiner Herzallerliebsten gelandet wäre.


Vielen lieben Dank für deine Unterstützung 👏👏👏😘😘😘

💡💡💡💡…

Parkinson & Sport

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Wer rastet der rostet! Bewegung an der frischen Luft, das wird auch von der Schulmedizin immer wieder betont, ist für Parkinson Patienten besonders wichtig, damit die noch funktionierenden Bewegungsabläufe so lange wie möglich erhalten werden können! An diese Empfehlung halte ich mich auch, denn die Aussage, "wer raset der rostet", hat zumindest bei Parkinson Patienten seine Richtigkeit. Das kann ich leider aus Erfahrung bestätigenn 😟
Wennn’s keine Freude macht, hat’s auch keine positive Wirkung! Ich kann nix dafür oder besser gesagt, ich will(!) mein Leben nach 57 Jahren sportlichen Vollgas gebens NICHT von heute auf morgen umkrempeln müssen. um plötzlich an Nordic Walking, ausgedehnten Spaziergängen, Yoga und Ähnlichem derart viel Gefallen finden zu können, dass mir die "Adrenalin Sportarten" nicht zumindest ein klein wenig fehlen würden 🤔 Stichwort, "Lebenswertgefühl / Lebensqualität" 😎
Daher hoffe ich ganz stark, dass ich noch lange mein Bike unter mein…

Wie gesagt ....

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das erste Update zu meiner Gesamtsituation erscheint Anfang 2019!
Bis dahin wünsche ich euch
eine wunderschöne Adventzeit




ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest




einen guten Rutsch ins neue Jahr, Gesundheit und Zufriedenheit




Zusammenfassung 2016 bis 2018

Ehemaliges Parkinson-Tagebuch
Archiv 09/2016 bis 09/2018 aufsteigend gelistet
Kurzinfo zur Krankheit .... auch für Nicht-Mediziner verständlich (Eintrag vom 09/2016)
Parkinson ist zwar nicht heilbar, aber gut behandelbar. Im Klartext bedeutet das, ziemlich viele Medikamente einnehmen. Ist ein Parkinson Patient erst einmal richtig eingestellt, geht es ihm eigentlich ziemlich gut. Trotz Einnahme irgendwelcher "Wundermedikamente", die möglicherweise auch wirken, darf ein wichtiger Punkt nicht vergessen werden, die körperliche Betätigung, denn Medikamente allein würden auf Dauer nicht viel helfen.

Die Sache mit den Beeinträchtigungen und den Macken Ein Parkinson Patient ist für die meisten Menschen an seinen zittrigen Bewegungen erkennbar. Davor blieb auch ich nicht verschont, auch wenn ich es ziemlich gut unter Kontrolle habe. Auch die verlangsamten Bewegungsabläufe lassen sich nicht verheimlichen. Die größte Gefahr verbirgt sich allerdings hinter der Tatsache, dass die Gelenke ohne Be…